Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Aurach im Blick Optimistisch in die Zukunft Image 1
THEMENWELTEN: Lokales

Aurach im Blick Optimistisch in die Zukunft

Fotos: Werner Wenk

Ein beliebter Wohnort mit steigenden Einwohnerzahlen – Kleine Ersatzveranstaltungen für traditionelle „Gänswosnkerwa“

Wie schon 2020 müssen auch heuer die Bürgerinnen und Bürger aus Aurach und Umgebung aufgrund der Pandemie auf die traditionelle „Gänswosnkerwa“ mit Umzug, Bierzelt und Fahrgeschäften verzichten. In Aurach und auch in Weinberg bieten jedoch die beiden Sportvereine kleine Ersatzveranstaltungen mit Schlachtschüssel und anderen Schmankerln an.

So sind die Gäste in Aurach am Samstag, 16. Oktober, ab 17 Uhr zur Schlachtschüssel im Sportheim des SSV eingeladen. Die Speisen können auch mit nach Hause genommen werden. Am Sonntag, 17. Oktober, ist ab 11 Uhr ein Mittagstisch geboten und ab 13 Uhr werden dann zu den Heimspielen Kaffee und Kuchen kredenzt. Die zweite Herren-Fußballmannschaft tritt um 13 Uhr und die erste Garnitur um 15 Uhr zum Kirchweih-Heimspiel jeweils gegen den FC Erzberg-Wörnitz an. Auch die örtlichen Gaststätten sind gerüstet und bieten ihren Gästen übers Wochenende allerlei Spezialitäten an. Auf die Beachtung der 3G-Regelung wird allseits hingewiesen.

Fensterhaus Ansbach GmbH

Kulinarik und zwei Festgottesdienste

Festgottesdienste können am Sonntag um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche „Maria Sieben Schmerzen“ in Weinberg und um 10 Uhr in der Auracher Pfarrkirche „St. Peter und Paul“ besucht werden. Für Bürgermeister Simon Göttfert ist jetzt auch die Feier der zweiten Gänswosnkerwa aufgrund der Corona-Pandemie in der gewohnten Form nicht möglich. Gerne hätte er die Traditionsveranstaltung mit dem Bieranstich im vollen Festzelt eröffnet, was jedoch die Vorschriften nicht zulassen. Den Vereinen, insbesondere dem Spiel- und Sportverein (SSV) Aurach sowie dem Förderverein des SV 67 Weinberg, die in ihre Sportheime einladen, wünschte Göttfert viel Erfolg und ein gutes Gelingen. Er sei froh, dass jetzt wenigsten wieder Treffen stattfinden können und eine gewisse Normalität zurückkehre. Denn der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sei ihm „sehr wichtig“, wie er betonte. Nach seiner etwa 16-monatigen Amtszeit als Rathauschef könne er ein positives Fazit ziehen. Vieles sei in den zurückliegenden Monaten gemeinsam angestoßen und einige Maßnahmen auch umgesetzt worden. Unter anderem habe man die räumliche Situation im Rathaus durch Auslagerung der Kämmerei und der Gemeindekasse in das ehemalige Sparkassengebäude in Weinberg, das die Gemeinde 2019 erworben habe, verbessert. Die Attraktivität der Gemeinde führt Göttfert unter anderem auf die schöne landschaftliche Lage und auf die gute Verkehrsverbindung zum Großraum Nürnberg, „was Aurach für viele zu einem beliebten Wohnort macht“, zurück. Dies zeigten auch die stetig steigenden Einwohnerzahlen, die derzeit bei 3100 lägen. Kräftig investiert werde seinen weiteren Ausführungen zufolge auch in die dringend erforderlichen Kindergartenplätze. Aktuell sei man dabei, schnellstmöglich das Dachgeschoss der Kita St. Peter und Paul in Aurach für zwei Gruppen umzubauen. Hierzu vergab der Gemeinderat kürzlich sämtliche Gewerke an die jeweils wirtschaftlichsten Bieter. Aufgrund der hohen Kinderzahlen sei ein zusätzlicher Anbau etwa in der Dimension der bestehenden Kita erforderlich. Voraussetzung sei jedoch, „dass die Maßnahmen wirtschaftlich machbar sind“, betonte Göttfert, der sich diesbezüglich auch für die gute Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung bedankte. Auch bei den Schülerzahlen, so der Bürgermeister, sei eine steigende Tendenz festzustellen. In der „Johann-Antonvon-Zehmen-Grundschule“ in Aurach würden derzeit 97 Mädchen und Jungen in fünf Klassen unterrichtet. In diesem Jahr seien hohe Summen in die Ausstattung der Klassenräume mit Lüftern sowie in den digitalen Ausbau der Infrastruktur sowie in die Sicherheits- und Brandschutztechnik investiert worden. Als nicht zufriedenstellend bezeichnete der Rathauschef die aktuelle Bauplatzsituation. Die Neubaugebiete südlich der Rosenstraße in Aurach sowie „Betzelesbuck“ in Weinberg seien alle bebaut oder belegt. Derzeit sei ein kleineres Wohnbauareal in Aurach in Planung und im Flächennutzungsplan seien weitere Flächen ausgewiesen, die bei Bedarf realisiert werden könnten. Als erfreulich bezeichnete es Simon Göttfert, dass im Gewerbegebiet „Lange Mähder“ in Aurach das bestehende Logistikzentrum „Loxxess“ durch den Neubau einer Lagerhalle mit Büros erweitert werde. Kürzlich sei hierfür der Spatenstich erfolgt. Zu den derzeit 140 Arbeitsplätzen und 70 Saisonarbeitern sollen etwa 30 bis 40 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Für das ehemalige „Böckler-Anwesen“, das künftig als Gemeindezentrum dienen soll, würden nun die Planungsverfahren – wie in einer Machbarkeitsstudie erarbeitet – vergeben.

ISZ - Insektenschutzzentrum GmbH

Investitionen in Museum und neuen Bürgersaal

Begonnen werden soll laut dem Auracher Bürgermeister mit der Umplanung der bisherigen Scheune zum Bürgersaal und das Wohnstallhaus zum Museum. Die geschätzten Umbaukosten belaufen sich auf insgesamt rund 2,9 Millionen Euro. Hierfür seien rund zwei Millionen Euro Förderung in Aussicht gestellt. Des Weiteren teilte Rathauschef Göttfert mit, dass das leerstehende Anwesen am Friedhofsweg 2 in Aurach im Erdgeschoss zu einer Arztpraxis umgebaut werde und im Dachgeschoss zwei Wohnungen entstehen sollen, was zur Standortsicherung beitrage.

Erfreut äußerte sich der Rathauschef auch über die neue Bebauung auf dem Areal des ehemaligen Auracher Hofes, die zur Verschönerung des Ortseinganges beitrage. Lobend erwähnte Göttfert auch die gute Zusammenarbeit im kommunalen Zweckverband „Altmühlland A6“. Aus dem Regionalbudget seien etwa die aufwendige Sanierung des Besinnungsweges sowie an der unterhalb des Seniorenwohnheimes angelegten Blühwiese die Aufstellung eines Insektenhotels samt einer Sitzbank großzügig gefördert worden. Viele Projekte im Blick: Rathauschef Simon Göttfert. Oben die Pfarrkirche St. Peter und Paul; unten die Kita.

Sportplatzkirchweih beim SV Weinberg

Der Förderverein des SV 67 Weinberg lädt traditionell zur Sportplatzkirchweih ein. Am heutigen Freitag, 15. Oktober von 11 bis 14 Uhr sowie ab 17 Uhr gibt es im Sportheim ein Schlachtschüsselessen. Kirchweihbetrieb mit reichhaltiger Speisekarte ist dann am morgigen Samstag, 16. Oktober, ab 17 Uhr und am Sonntag, 17. Oktober, ab 11 Uhr im Sportheim geboten. Am Montag steht dann ab 10 Uhr ein Weißwurstfrühschoppen und von 11 bis 13 Uhr ein Mittagstisch auf dem Programm. Bei allen Veranstaltungen wird auf die Beachtung der 3G-Regel hingewiesen. Die Speisen sind auch im Straßenverkauf erhältlich und können unter der Mobilnummer 0170/9756082 vorbestellt werden. Die sportlich Interessierten können am Kirchweihwochenende folgende Heimspiele verfolgen: D-Juniorinnen SV Weinberg gegen SV Mosbach (Freitag, 15. Oktober, ab 17 Uhr); F-Junioren SG Aurach/Weinberg gegen TuS Feuchtwangen (Samstag, 10.30 Uhr), Frauen III SV Weinberg gegen DJK Nürnberg-Eibach (14 Uhr), Frauen II SV Weinberg gegen SV Leerstetten (16 Uhr), Herren II SV Weinberg gegen Wolframs-Eschenbach II (18 Uhr) sowie B-Juniorinnen SV Weinberg gegen FC Schweinfurt 05 (Sonntag, ab 11 Uhr) und als Highlight ab 14 Uhr die Frauen I des SV Weinberg gegen FC Forstern. Text Werner Wenk