24 Stunden von Le Mans: Toyota bleibt das Maß aller Dinge

24 Stunden von Le Mans: Toyota bleibt das Maß aller Dinge

Anzeige

24 Stunden von Le Mans: Toyota bleibt das Maß aller Dinge

Das Département Sarthe im grünen Zentrum Frankreichs gehört zu den ruhigen Landstrichen und wirbt um Touristen vor allem mit seiner unverfälschten Natur. Doch einmal im Jahr ist es mit der Ruhe vorbei, wenn südlich von Le Mans Rennwagen 24 Stunden lang ihre Runden drehen.

In diesem Jahr stellte der Brite Brendan Hartley den Toyota auf die Poleposition. Im Rennen gelang es ihm, sich aus kritischen Situationen herauszuhalten. „Vor allem in der Nacht kommt es immer wieder zu kritischen Situationen, wenn die langsameren Wagen mitunter unvorhersehbare Manöver fahren“. Am Ende stand der fünfte Toyota-Sieg in Folge.

Fünf Toyota-Siege in Folge

Toyotas Hypercar GR010 Hybrid geht in dieser Saison mit einer Mischung aus Verbrennungsmotor (3,5 Liter, V6-Biturbo) für den Heckanatrieb und einem Elektromotor vorne an den Start, was sich zu einer Systemleistung von 707 PS verbündet, um den 1040 Kilogramm schweren Boliden zu bewegen.

Wenn im kommenden Jahr das Hundertjährige des Langstreckenklassikers gefeiert wird, muss sich Toyota auf starke Konkurrenz einstellen. Nachdem sich die anderen Werksmannschaften verabschiedet haben, fehlte den Japanern die echte Konkurrenz. Aktuell sind nur Alpine und der amerikanische Millionär Glickenhaus in dieser Klasse unterwegs.

Allerdings haben Porsche, Ferrari, Alpine, Cadillac, Lamborghini und BMW bereits Autos entwickelt beziehungsweise haben Interesse am Bau eines entsprechenden Boliden für 2023 bekundet.

Somit wird der Kampf zwischen Mensch und Maschine in Le Mans spätestens ab 2024 wieder mehr Hersteller und Konzepte in der Spitzenkategorie sehen. 

Text:Walther Wuttke, cen, co