Natürliche Nährstoff versorgung des Bodens

Natürliche Nährstoff versorgung des Bodens

Anzeige

Natürliche Nährstoff versorgung des Bodens

Fotos: Pixabay; Pexels

Beim Mulchen wird der natürliche Kreislauf der Natur beibehalten. Durch das Auftragen einer Mulchschicht wird nicht nur der Boden geschützt, sondern auch die Bodenqualität verbessert und Unkrautwuchs weitgehend verhindert.

Zudem führt man den Lebewesen im Boden Nahrung zu, die das Mulchmaterial nach und nach in Humus umwandeln. Daraus wiederum können die Pflanzen Nährstoffe aufnehmen. Im Winter wird der Boden vor Frost geschützt und die Pflanzen können nicht so leicht erfrieren, im Sommer dagegen bewahrt die Mulchschicht die Erde vor dem Austrocknen.

Das bedeutet, dass man weniger gießen muss und damit der Wasserverbrauch erheblich reduziert werden kann. Gleichzeitig verhindert das Mulchen, dass im Boden gespeichertes Wasser schnell verdunstet, Wind die Erde austrocknet und Regen die Nährstoffe wegschwemmt. In der Regel steht in jedem Garten Mulchmaterial zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise Laub, Stroh und Rasenschnitt. Wenn der Rasen gemäht ist, sollte das Gras jedoch vor dem Auftragen leicht antrocknen und nur in einer dünnen Schicht verwendet werden, da sonst die Durchlüftung des Bodens negativ beeinflusst werden kann.

Des Weiteren gibt es Rindenmulch – ein Gemisch, das aus den zerkleinerten Rinden verschiedener Laub- und Nadelbäume besteht. Wer einen Gartenhäcksler besitzt, kann auch den zerkleinerten Gehölzschnitt als Mulchmaterial verwenden. Für Gartenbesitzer, denen nicht genügend Mulch aus dem eigenen Garten zur Verfügung steht, bieten beispielsweise der Gartenfachhandel und Baumärkte eine Auswahl verschiedener Mulchmaterialien an. Text: lps/Rg