Neue Ideen für das Gemüsebeet

Neue Ideen für das Gemüsebeet

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Tipp: Auberginen und Portulak

Neue Ideen für das Gemüsebeet

Braucht viel Wärme: die Aubergine. Foto: Pixabay

Wer im eigenen Garten bereits gute Erfolge mit Tomaten und Paprika gemacht hat, dem kann die Kultur von Auberginen empfohlen werden. Für erste Versuche ist es ratsam, auf eine Aussaat, die bereits im März erfolgen muss, zu verzichten und lieber auch jetzt noch einige knospige Jungpflanzen in Gärtnereien oder auf Wochenmärkten zu kaufen. 

Mit der Kultur kann man sich ruhig etwas Zeit lassen, da nichts schlimmer ist, als ein zu frühes Pflanzen ins Freiland oder ins geschützte Glashaus. Durch zu starke Temperaturschwankungen besteht sonst schnell die Gefahr, dass alle Knospen oder Fruchtansätze abfallen. Auberginen bekommen den wärmsten und geschütztesten Platz, den wir ihnen bieten können.

Richtiger Standort spielt wichtige Rolle

Ideal ist ein Platz im Gewächshaus, auf der geschützten Terrasse oder dem Balkon. Auberginen kann man gut im Kübel halten, so dass sie sich auch als mobiles Gemüse eignen; drei Pflanzen lassen sich problemlos in einem größeren Topf kultivieren. Im Gewächshaus beträgt der Abstand von Pflanze zu Pflanze zirka 50 Zentimeter. Ein mit altem Mist gedüngter Boden sorgt für die notwendigen Nährstoffe; auch die Gabe von Gesteinsmehl ist zu empfehlen, um die Pflanzen mit den notwendigen Spurenelementen zu versorgen und den gewünschten fast neutralen pH-Wert von 6,5 zu erreichen. Wichtig für zügiges Wachstum ist auch eine regelmäßige Versorgung mit Wasser und den nötigen Nährstoffen; der Boden darf deshalb nie austrocknen. 

Portulak gehört zu den einjährigen Gewürzpflanzen und wird im Frühjahr nach den letzten Frösten ab Ende Mai ausgesät. Als Pflanze südlicher Breiten geben wir ihr im Garten einen vollsonnigen Standort in sandigem Boden. Der Samen wird im Reihenabstand von 15 cm dünn ausgesät und nur mit etwas Boden bedeckt und angeklopft. Im feuchten Boden keimen die Samen nach wenigen Tagen und entwickeln aus einer spindelförmigen Wurzel kräftige, verzweigte Stängel mit zahlreichen eiförmigen fleischigen Blätter. Die ganze Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter groß. Bei trockenem Wetter ist der Portulak regelmäßig zu gießen; Dünger benötigt er nicht. Bereits vier Wochen nach der Aussaat kann geerntet werden. 

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