Vertikutieren hilft gegen Moos im Rasen

Vertikutieren hilft gegen Moos im Rasen

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Die richtige Pflege für das Grün

Vertikutieren hilft gegen Moos im Rasen

Für ein sattes Grün: Der Rasen sollte im Frühjahr stets gut gepflegt werden. Foto: Pixabay

Jedes Frühjahr wird von vielen Gartenbesitzern über Moos im Rasen geklagt. Die Ursache liegt im Zusammenwirken mehrerer Faktoren: Luftmangel im Boden, Nährstoffmangel, Staunässe oder Eisenmangel. Moos wächst gerne unter Bäumen im Schatten und eben dort, wo für Gräser schlechte Wuchsbedingungen herrschen, und dies ist vor allem bei verdichtetem Boden der Fall.

Auch ein Rollrasen kann eine Option für den Garten sein. Foto: Pexels

Nimmt man gegen dieses Übel handelsübliche Moosentferner, tritt anfangs ein Erfolg eln, aber nach sechs bis acht Wochen muss man wiederbehandeln, ein Kreislauf ohne Ende; zu bedenken ist auch, dass diese Mittel auf Amphibien giftig wirken können. Elsensulfat hilft natürlich nur dort, wo Elsenmangel die Ursache war. Ein altes Hausmittel in diesem Fall ist eine Mischung aus 15 Teilen schwefelsaurem Ammonlak, fünf Teilen wasserfrelem Elsensulfat und 100 Teilen scharfem Sand. Von dieser Mischung werden 150 Gramm pro Quadratmeter ausgebracht. Vielfach ist es aber notwendig, etwas gegen den verdichteten Boden zu tun. Lediglich ein oft zu beobachtendes Vertikutieren bringt meist auch keine langfristige Verbesserung für den Rasen. Bei dieser Arbelt wird mit einer scharfen Harke manuell oder mit Maschinenkraft das Moos herausgekratzt und der Boden oberflächlich gelockert. Bewährt haben sich Motorgeräte, die vielerorts schon auszuleihen sind; aber auch dies ist noch eine harte Arbeit. Ein Weg in die richtige Richtung ist es, besonders bei leichten Böden, nach dem Vertikutieren 200 bis 300 Gramm Tonmineralien pro Quadratmeter auszustreuen, um eine gute Voraussetzung für die Humusbildung zu schaffen. Zum anderen sollte der Boden, da er meist versauert ist, aufgekalkt werden; dies hat aber kontrolliert zu geschehen; die dazu notwendigen pH-Streifen glbt es im Gartenhandel. Eine schockartige Aufkalkung ist auf keinen Fall zu empfehlen, da eine solche Maßnahme zur Blockerung anderer Nährstoffe führt.

Sandboden sollte nicht höher als pH 5,5 bis 6 aufgekalkt werden. Als eine milde, für Bodenorganismen gut verträgliche Kalkart eignet sich Kalkmergel, der zum anderen viele Tonmineralien enthält. Kalkmergel ist billig und belastet bel seinem Abbau vergleichbar wenig Naturräume. Als nächstes folgt die Versorgung mit organischen Stoffen. Auch hier ist Kompost ideal; bei regnerischem Wetter wird eine dünne Schicht über den Rasen gestreut, die bei Regen rasch einschlämmt; ansonsten hilft man mit dem Gartenschlauch nach. 

Kompost ist ein idealer Helfer

Mit Kompost werden alle wichtigen Bodenorganismen und Nährstoffe in ausgewogenem Verhältnis auf den Rasen gebracht. Wer noch keinen Kompost hat, kann auch Kalk mit Bodenorganismen (Azotobacter) kaufen und organischen Dünger verstreuen. Rasendünger wird im Frühjahr, zum Sommer und Im Frühherbst ausgebracht, denn erst ein gut gedüngter Rasen kann Moos ersticken. Unmittelbar nach dem Vertikutieren und der Bodenverbesserung wird an kahlen Stellen Gras nachgesät, um ein dichtes Wachstum des Rasens zu fördern. N&G


Die Königin der Pflanzen

Viele Gartenneulinge wagen sich nicht an die Rose, die Königin der Gartenpflanzen. Doch nicht alle Rosensorten haben Starallüren.

Wie viel Pflegeaufwand und Erfahrung erforderlich ist, hängt stark von der Sortenwahl ab. Es gibt heute eine große Auswahl von Rosenpflanzen, die durchaus anfängertauglich sind und das Rosengärtnern leicht machen. Ein sonniger Standort und ein lockerer humoser Gartenboden sind bereits die halbe Gelinggarantie. Für Anfänger gut geeignet sind blattgesunde Containerrosen. Sie werden mit festem Wurzelballen und ersten Blüten ausgeliefert und lassen sich fast die gesamte Vegetationsperiode über einpflanzen (djd)