Viel Sonne, Zeit im Grünen und jede Menge neue Projekte

Viel Sonne, Zeit im Grünen und jede Menge neue Projekte

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Im Mai ist im Biogarten, auf Balkon und Terrasse wieder einiges zu erledigen Früh Basis für Ernte legen

Viel Sonne, Zeit im Grünen und jede Menge neue Projekte

Wichtigen Lebensraum für Schmetterling & Co. schaffen: Insektenfreundliche Pflanzen sind stets eine gute Idee. Fotos: Christian Treffer

(ct) - Nach dem wechselhaften Wetter im April dürfen wir uns im „Wonnemonat“ Mai auf viel Sonne und zahlreiche Stunden im Freien freuen. Überall im Garten, auf Balkon und Terrasse kann allerlei erledigt und das Grundstück fit für die schönste Zeit des Jahres gemacht werden. Unser Ratgeber „Der Biogarten praktisch“ zeigt auf, welche vielfältigen Aufgaben es in den nächsten Wochen zu erledigen gilt.

Obst- und Gemüsegarten

• Als Schutz gegen Maden in Kirschen lassen sich gut Fallen in die Bäume hängen; die Kirschfliegen bleiben auf den gelben, beleimten Tafeln kleben.

• Knoblauch zwischen Erdbeerpflanzen als Vorbeugung gegen Grauschimmel stecken, ähnliche Wirkung wie Zwiebeln,

• Von Monilla-Spitzendürre befallene, welkende Triebe der Sauerkirschen bis ins gesunde Holz zurückschneiden.

• Frostempfindliche Gemüsesorten je nach Witterung zwischen 5. bis 10. Mal aussäen. Dazu gehören Busch- und Stangenbohnen, Kürbis, Gurken, Zucchini und Zuckermais,

• Sellerie ist vor Nachtfrösten zu schützen; der Kältelmpuls führt sonst zum Schießen und Blühen der Pflanzen

• Aussaat von Möhren, Roter Bete, Salat, Chicoree, Rettich, Radieschen, Spinat, Erbsen, Mangold Ins Freiland.

• Auspflanzen ins Freiland von Kohlrabi, Kohl, Porree, Sellerie, Salat, Paprika und Artischocken; Kartoffeln setzen.

• Im Mal legt die Kohlfliege Ihre Eier an die Wurzelhälse der Kohlpflanzen; die Maden fressen an den Wurzeln, und die Pflanzen bringen keinen Ertrag mehr. Mit einer eng um den Wurzelhals geformten Manschette aus einer Handvoll feuchten Steinmehls lässt sich die Eiablage verhindern.

• Vorgezogene Tomaten-, Zucchini- und Kürbispflanzen temperaturbedingt am besten nach dem 15. Mal ins Freiland setzen.

• Störende Schnecken einsammeln oder in geschlossenen Beeten und Gewächshäusern Lockfallen mit Bier aufstellen. Dazu kleine Becher eingraben und mit Bier füllen. Kleine Pflanzen zur Schneckenabwehr mit Steinmehl einpudern.

• Zwischen den Kulturen wird der Boden mit dem Sauzahn gelockert; störende Wildkräuter reißt man heraus und lässt sie als Mulch liegen.

• Pflanzenjauchen aus Brennnesseln oder Löwenzahn aufsetzen. Auf ein Kilogramm frische Kräuter zehn Liter Wasser auffüllen, Brühe öfters umrühren; nach ca. drei Wochen zum Düngen einsatzbereit, dazu im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen.

• Alten Kompost umsetzen, neuen aufsetzen; dabei möglichst viele Stoffe mischen, auf ausreichende Luftzufuhr und Feuchtigkeit achten.

Kräutergarten

• Rosmarin und vorgezogene Pflanzen von Majoran, Bohnenkraut und Basilikum erst nach den Eishelligen Ins Freiland pflanzen.

• Fehlende Kräuterstauden nachpflanzen; einjährige Kräuter, wie Dill, Borretsch, Bohnenkraut und Kerbel, wegen Ihrer Nachbarschaftswirkung ins Gemüseland Integrieren, zum Beispiel Dill zu Erbsen, Gurken, Möhren, Salat und Roter Bete.

• Alle paar Wochen Folgesaaten von Dill, Kerbel, Portulak und Bohnenkraut vomehmen, um bis in den Herbst hinein frische Kräuter zu ernten.

Naturgarten

• Teichbepflanzungen las, sen sich jetzt vorteilhaft durchführen, da die Pflanzen, die man kauft oder teilt, an den Trieben gut erkennbar sind. Als Uferstauden empfehlen sich Blut- und Gelbweiderich, Schilf, Pestwurz und Wasserdost.

• Rasenflächen können tellweise ungemäht bleiben, um nützlichen Insekten und Kleinsäugern hier eine Rückzugsmöglichkeit zu schaffen. Erster Schnitt dann nicht vor Ende Juni. Fortsetzung auf der nächsten Seite