Eine familienfreundliche und moderne Gemeinde für Jung und Alt

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Kirchweihweihwochenende in Diespeck

Eine familienfreundliche und moderne Gemeinde für Jung und Alt

Die Ortsdurchfahrt bis zum Rathaus wurde neu gestaltet und hat sich inzwischen gut bewährt. Nun steht die Sanierung der Bamberger Straße an. Bild unten: der Fuß- und Radweg „Aischtalblick“. Fotos: Gudrun Schwarz-Köhler (4)

Am Wochenende ist Kirchweihzeit in Diespeck. Zwar in etwas kleinerem Rahmen als zu „Normalzeiten“, aber immerhin. In den Gastwirtschaften herrscht Festbetrieb. Am Sonntag soll es einen Umzug geben. Kerwa-Fichten werden das Gasthaus Müller schmücken. Und auch der traditionelle Betzentanz steht wieder auf dem Kerwa-Programm. Einige Buden, rund um das Diespecker Rathaus, laden schließlich zum süßen Sündigen ein und bieten für die Kleinen Spiel und Spaß. Trotz einiger Einschränkungen soll so das Miteinander in der „Familiengemeinde Diespeck“ gefeiert werden.

Neben den Festlichkeiten stehen aber auch jede Menge Projekte auf der Agenda der Aischgründer Kommune, die es anzugehen gilt, wie Bürgermeister Dr. Christian von Dobschütz berichtet. Nachdem die Ortsdurchfahrt bis zum Rathaus inzwischen sehr beeindruckend neugestaltet wurde und sich die Änderungen gut bewährt haben, steht nun die Sanierung der Bamberger Straße an. Erste Gespräche mit Anwohnern und Bürgern hätten bereits stattgefunden. Als nächstes sei nun der Gemeinderat gefragt, um die ersten Entwürfe zu beraten. Sodann könnte mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden, bei dem es hauptsächlich um Kanal und Wasser geht. Im Bau sei die Einrichtung einer weiteren Kindergartengruppe in der ehemaligen Stickerei Müller, um dem Bedarf an Plätzen gerecht zu werden. In Planung (beziehungsweise bereits im Bau) wären ferner drei neue Fußwege, so Dr. von Dobschütz. Der Fuß- und Radweg „Aischtalblick“, parallel zur Bamberger Straße, wurde auf dem Areal der alten Aischtalbahn geschaffen und über dem neu eingebrachten „Sammlerkanal“ errichtet. Einen weiteren Weg will man als Allee, gefördert mit LAG-Mitteln, in Richtung des Jüdischen Friedhofs, anlegen. Schaffen möchte man auch einen Naturerlebnispfad Richtung Untersachsen, um dorthin einen sicheren Fußweg zu gewährleisten und überdies den Lebensraum ansässiger Biber anschaulich werden zu lassen.

Insgesamt hat sich die Gemeinde Diespeck auf die Fahnen geschrieben noch „enkeltauglicher“ werden zu wollen. Wie dies gelingen könne, soll in einem bundesweiten Pilotprojekt erarbeitet werden. Unter dem Titel „Diespecker Klima-Debatte“ sind hierzu rund 100 Bürgerinnen und Bürger zum Dialog und zum gemeinsamen Nachdenken eingeladen. Vorträge von Fachleuten stellen eine wissenschaftliche Unterfütterung sicher, die zugleich vom Förderer, der Bundesstiftung Umwelt, eingefordert wird.

Diespeck soll aber nicht nur enkeltauglicher, sondern auch digitaler werden. Zur Verbesserung des Mobilfunknetzes ist daher ein neuer Funkmast für Stübach und Ehe geplant, um noch vorhandene Netzlöcher zu füllen. Zur „Versuchsstraße für intelligente Beleuchtung“ soll die Straße „Am Sensenhammer“ werden. Hier soll im Rahmen der Sanierung eine gänzlich neue Technologie zum Einsatz kommen, die sich je nach Bedarf selbst dimmt und auch wieder hochfährt. Schließlich soll die bereits weit vorangeschrittene Vernetzung der Grund- und Mittelschule abgeschlossen werden. Nachdem bereits heute viele Klassenzimmer mit Smartboards ausgestattet sind, haben die zuständigen Gremien beschlossen, sämtliche Schulräume innerhalb der nächsten drei Jahre entsprechend auszurüsten. Es ist also noch vieles geplant in Diespeck oder auch schon in der Ausführung, damit die Gemeinde immer mehr zur Einheit für die gesamte Familie, für Jung und Alt wird und sich hier jeder wohlfühlen kann. Bürgermeister von Dobschütz und der Gemeinderat wollen sich mit viel Engagement weiter für die moderne und zukunftssichere Entwicklung Diespecks einsetzen. (sz)