Ganz und gar nicht schleierhaft

Ganz und gar nicht schleierhaft

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Eine Tradition, die man pflegen sollte

Ganz und gar nicht schleierhaft

Zu früheren Zeiten wurde der Brautschleier aus traditionellen Gründen getragen. Bereits vor  über zwei Jahrhunderten war das Brauchtum, einen Schleier zu tragen, sehr weit verbreitet, zumal er in unterschiedlichen Kulturkreisen als Inbegriff für Reinheit und Jungfräulichkeit angesehen wurde.

Foto: Katharina Steca 

Damals trug ihn die Braut, um sich vor bösen Geistern und vor Blicken fremder Herren zuschützen. Gegenwärtig ist der Schleier, der auf das Gesamtbild der Braut, ihr schönes Kleid und ihre Frisur abgestimmt werden soll, ein schickes und modisches Accessire für die schönste Frau des Tages. Dabei gibt es Scheler in unterschiedlichen Längen und facettenreichen Ausführungen . Es gibt keine fixe Regel für die Auswahl und es ist einerlei, wie sich die Braut entscheidet. Der kurze Schleier wird vor dem Gesicht der hübschen Braut getragen und passt beinahe zu jedem Kleid. Sollte die Frau sich im Gegensatz dazu für ein ausladendes Prinzessinnenkleid entscheiden , ist sie mit einem langen Schleier gut beraten. Es gibt auch den Pouf, der zu Hochsteckfrisuren passt und ihnen eine formvollendete Schönheit verleiht. Dieser Schleier, der durch gerafften und aufgebauschten Tüll auffällt, sorgt in der Tat dafür, dass das Aussehen der Braut einen Hauch Dramatik zum Inhalt hat. Darüber hinaus kann er zu jedem Kleid, einerlei wie es ist, getragen werden. Sehr hübsch und sehr beliebt auch der Taillenschleier, der bis zu den Ellenbogen oder Taille reicht. Dieser Schleier erfreut sich größerer Beliebtheit, da er sich gut mit den unterschiedlichen Kleiderarten zu einer Symbiose verbindet. Der Fingerspitzen-Schleier eignet sich mehr als nur sehr zu Empire-und Prinzessin-Kleidern, während der mit einem leicht verzierten Spitzensaum versehene Mantilla-Scheier zu femininen Kleidern passt. (lms/ AR.)