So schön wie die Braut

So schön wie die Braut

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Mehr als nur ein Brautstrauß

So schön wie die Braut

Foto: Marion Leidg

Früher suchte der Bräutigam für seine angehende Angetraute den schönen und farbenfrohenam Blumenstrauß aus, den der ihr am Hochzeitstag überreichte. Heute ist das anders. Erfahrungsgemäß sucht sich die Braut den Strauß aus, der zu ihrem Brautkleid passen soll. Auch das Ambiente und der Stil der Hochzeit sollten dabei auf jeden Fall berücksichtigt werden. 

Wird der Bund der Ehe in einem Ballsaal vollzogen, kann der Strauß durchaus eine üppige Gestalt annehmen und größer sein. Die Blumen, die im Brautstrauß vorhanden sind, können selbstredend auch bei der liebevollen Gestaltung der Tischdekoration eine Berücksichtigung finden. Dessen ungeachtet muss die Braut miteinkalkulieren, dass nicht alle Blumen zu jeder Jahreszeit erhältlich sind. 

Darüber hinaus ist sie sehr gut beraten, wenn der Strauß ein Ebenbild ihres persönlichen Charakters und Geschmacks ist und diesen nach außen projiziert. Trägt die hübscheste Frau des Tages ein formvollendet schönes und beinahe schon klassisches Prinzessinnenkleid, sorgt ein locker gebundener Biedermeierstrauß für einen Blickfang. Entscheidet sich die schöne Braut für ein verhältnismäßig langes Kleid mit Schleppe, machen sich Tropfen- oder Wasserfallsträuße, die aus beinahe allen Blumen gebunden werden können, als gängige Alternative recht gut. Mag es Braut eher schlicht und demzufolge auch natürlich, so ist diese Einfachheit klarerweise auf den Strauß zu übertragen. Letzterer, beispielsweise eine langstielige und großblütige Callas, wird dabei in den Arm gelegt und nicht in der Hand gehalten. Bei einem körperbetonten Kleid kann der Strauß durchaus mit langen Bändern, Kristallen oder Perlen aufgepeppt werden. Ferner kommt es vor, dass die Braut den Strauß dem Altar, sollte sie sich für eine kirchliche Hochzeit entscheiden, spendet. (lps/AR.)