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Kostenlose Prüfung für mehr Sicherheit

 

Fotos: Volvo (1), Pixabay (1), Auto-Medienportal.Net/ZDK/Pro Motor (1)

Trübes Wetter, kurze Tage: In der dunklen Jahreszeit ist eine einwandfreie Fahrzeugbeleuchtung wichtig, um das Unfallrisiko zu senken. Trotzdem ist fast jeder dritte Autofahrer mit defekten oder falsch eingestellten Leuchten und Scheinwerfern unterwegs.

Darum führen die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) seit mehr als 60 Jahren die Aktion „Licht-Test“ durch. Autofahrer können kostenlos ihre Fahrzeugbeleuchtung in den Werkstätten der Kfz-Innung überprüfen lassen.

Geschätzt nehmen jedes Jahr mehrere Millionen Fahrzeuge teil und machen den Licht-Test damit zu einer der größten Verkehrssicherheitsaktionen im Bundesgebiet.

Beim Lichttest wird die gesamte vorgeschriebene Lichtanlage unter die Lupe genommen. Dabei werden kleine Mängel sofort behoben, nur Ersatzteile und umfangreiche Einstellarbeiten müssen bezahlt werden. Wenn alles in Ordnung ist, gibt es die bekannte Plakette für die Windschutzscheibe, die auch bei Verkehrskontrollen eine einwandfreie Beleuchtung signalisiert.

2019 fiel der Licht-Test sehr positiv aus

Die Bilanz des Licht-Tests 2019 fällt erfreulich aus: Zwar hatten 28,8 Prozent der Pkw Probleme mit der Beleuchtung, 2018 waren es aber mit 32,6 Prozent noch deutlich mehr. Meisterbetriebe der Kfz-Innungen hatten im Oktober die Beleuchtungen von etwa sechs Millionen Fahrzeugen überprüft. Aus über 85 000 Mängelberichten erstellten die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) nun eine Statistik. Der Anteil der Blender, also der Fahrzeuge mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern, ist demnach auf 8,5 Prozent gesunken (2018: 10,3 Prozent). Zu niedrig eingestellte Frontlichter sind mit 8,3 Prozent ebenfalls etwas seltener bemängelt geworden (2018: 9,5 Prozent).

Auch wenn die Tendenz der Testergebnisse positiv ist, Entwarnung gibt es nicht

Immerhin ist jeder fünfte Autofahrer mit mangelhaften Scheinwerfern unterwegs, fast jeder zehnte blendet damit sogar den Gegenverkehr. Auf der Mängelliste stehen Hauptscheinwerfer mit 20,3 Prozent immer noch an erster Stelle (2018: 23,7 Prozent). Bei 3,4 Prozent der Fahrzeuge war ein Hauptscheinwerfer komplett ausgefallen. Hochgerechnet auf den Fahrzeugbestand von 47 Millionen Pkw ergibt das rund 1,6 Millionen Fahrzeuge, die als „Einäugige“ auf den Straßen unterwegs sind.

Beinahe traditionell gut schnitt Thüringen beim Licht-Test ab: 86,4 Prozent der Fahrzeuge waren hier ohne Beanstandung unterwegs. Auch in Sachsen (75,6 Prozent) und Baden-Württemberg (74,5 Prozent) waren viele Autos ohne Beleuchtungsmängel.

Schlusslichter des Vergleichs bilden die Stadtstaaten und das Saarland

Im Vergleich der Bundesländer belegt das Saarland den letzten Platz: Von allen Fahrzeugen, die dort für die Statistik gemeldet wurden, wiesen 52,9 Prozent Mängel am Licht auf – doch auch hier gab es eine leichte Verbesserung (2018: 54,2 Prozent). Ebenfalls hohe Mängelquoten haben auch die Stadtstaaten Berlin (48,1 Prozent), Bremen (41,5 Prozent) und Hamburg (41 Prozent).

Den Licht-Test gibt es seit 1956, er wird gemeinsam von ZDK und DVW organisiert. Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister. Als Partner standen in diesem Jahr Mitsubishi, Osram und „Auto Bild“ der Aktion zur Seite. (ampnet/jri/co)