Die Muuschbaer Wäsch

Die Muuschbaer Wäsch

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Etz hemmer a Waschhaus, kotz des is a Freid, do kommer drin waschn an Schärzer, an Ruuk, a Husn, an Strumpf und an Hemmerskuut, a Tischtuuch, a leinis, wenns nemmer recht taugt, an bokstärrin Kuupf, wenns grood aner braucht. Und is aner drecki vom Fudderaufloodn, noo konner si oberds nach Feieroomd bodn.

Etz will ich derzelln von a bis zon zet, wie z Muuschba as Waschn vo morng uu gät: b Zärscht wird die Wäsch in an Kessl gsuudn, noo hängt mers nuni glei nauf ofn Budn. Si wird in an Schoof umerandergwärcht, obs blomert is, weiß oder schwarz, oder glärcht. Und dass dee Maschiina vo selba laft, homs a an elektrisch Motorla kaft. Su gäts a Waala umerdum, zletzt schwimmt der Dreek ofn Wasser rum.

A Zentrifug is aa derbei, do tut mers nei, noo troknts glei. Bis einer zilln tut: aans, zwaa, drei, is so a Waschtoog scho verbei. Is waß gaanz gwiiß, i soog net zvill: As Waschn is etza a Kinderspill. Und tent-ich fei reecht fleißi bloodn, i glab, es is fer kaans ka Schoodn.

Text: Ernst Steinbauer Archiv FLZ/ Buch: Das war mein Moosbach von Hans Maurer