Große Freude über stolzes Jubiläum und Goldenen Meisterbrief

Große Freude über stolzes Jubiläum und Goldenen Meisterbrief

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Große Freude über stolzes Jubiläum und Goldenen Meisterbrief

Jubiläums-Gruppenbild der Firmen-Belegschaft. Fotos (3): Herbert Dinkel

FEUCHTWANGEN – „40 Jahre unter Strom“: So stand es in Zuckerguss geschrieben auf einer Jubiläumstorte, die Robert Neidenberger zum Gründungsfest seiner Elektro-Firma gewidmet war. Und damit wurde gleichzeitig „Ein Hoch auf das Lebenswerk des Gründers“ zum Ausdruck gebracht, für das ihn die Handwerkskammer Mittelfranken zum Jubiläum mit dem Goldenen Meisterbrief auszeichnete.

Vom Lehrling über den Gesellen bis zum qualifizierten Meister und erfolgreichen Geschäftsinhaber, also von der Pike auf zum Chef, hat Robert Neidenberger seinen Weg in die Selbständigkeit gemacht. Berufliches Können, Ehrgeiz und auch Mut zum Risiko, waren seine Bausteine. Heute kann er in Feuchtwangen ein etabliertes Kleinunternehmen präsentieren. „Neidenberger Elektrotechnik GmbH“ ist in Fachkreisen ein Begriff und bei den Kunden die Garantie für solide Beratung, fachlich hervorragenden Service und vertrauensvollen Umgang mit Kunden und Mitarbeitern: Kompetenz, Verlässlichkeit und Regionalität kennzeichnen die Firma als geachteten Mitgliedsbetrieb der Innung für Elektro und Informationstechnik Ansbach. Dies machte bei der Jubiläumsfeier Innungsobermeister Gernot Kaas deutlich. Er verglich die 40-jährige Geschichte der Elektrofirma mit den „StartUps des Silicon-Valleys“: Hier sei zwar kein Weltkonzern entstanden, erinnerte er an die Anfänge in einer Garage in Gehrenberg, aber ein erfolgreiches und aufstrebendes Elektrounternehmen, das über Westmittelfranken hinaus einen hervorragenden Ruf habe. Kaas betonte neben den handwerklichen Leistungen des Unternehmens, dass es einen sicheren Arbeitgeber mit 20 Beschäftigten darstelle und lobte insbesondere auch das Engagement im Ausbildungsbereich. Wie es hieß, habe Neidenberger seit 1982 mehr als 30 Lehrlinge ausgebildet. Das sei ein engagierter Beitrag zur Sicherung des handwerklichen Elektro-Nachwuchses.

Das Firmengebäude in der Aichenzeller Straße 9.

Mit der Elektro-Innung war Robert Neidenberger als Bezirksobmann für den Bereich Feuchtwangen stets eng verbunden, erinnerte Innungs-Obmann Kaas an diese ehrenamtliche Funktion, die Tochter Jenny Schmitt-Neidenberger, selber geprüfte Elektromeisterin, jetzt im Prüfungswesen fortführe. Im elterlichen Betrieb organisiert Jenny die handwerkliche Praxis mit, während Schwester Yvonne Maul das Büro „leitet“. Beide haben ihre Lehre im elterlichen Betrieb absolviert. „Zusammen bilden wir ein stimmiges Team“, ist Robert Neidenberger stolz auf dieses „Familienkonzept“. So habe man 1991 gemeinsam den Umzug nach Feuchtwangen mit Übernahme der Firma Elektro-Leyrer in der Unteren Torstraße beschlossen und realisiert. Im Jahr 2000 ergab sich der Kauf des benachbarten ehemaligen Volksbankgebäudes, welches in einer Rekordzeit von nicht einmal zwei Monaten „nach unseren Vorstellungen umgebaut“ wurde. Wobei auch alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit vollem Einsatz mitgemacht hätten. Das war schon eine große Herausforderung, sagte Robert Neidenberger jetzt allen Beteiligten Dank. Das Stadt-Domizil sei nach einigen Jahren zu klein geworden, so dass man sich für die erneute Verlegung der Firma entschieden habe, wobei das damals aufgegebene Elektrogeschäft Gögelein in der Aichenzeller Straße 9 zum jetzigen Firmensitz geworden ist. „Hier findet unsere Firma alles, was eine gute Infrastruktur ausmacht“, sind der Chef und seine Leute zufrieden.

In den freundlich gestalteten Ladenräumen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Neidenberger Elektrotechnik jederzeit für Sie da und beraten Sie gerne rund um das vielseitige Sortiment sowie alle Dienstleistungen.

Schwerpunkt sei die klassische Elektroinstallation für private und öffentliche Auftraggeber sowohl in Neubauten wie auch bei Sanierungen. Beispielhaft listete das Firmenteam auf: die Jahnturnhalle und Ballspielhalle des TuS Feuchtwangen, sowie als städtische Einrichtungen die Stadtschule mit Mensa, den Kindergarten in Mosbach, die Kreuzgangspiele, das „MüsselHaus“, die Stadthalle „Kasten“, zudem die Bauakademie und andere Gebäude der früheren Kaserne. Derweil gab die jetzige Jubiläumsfeier den passenden Rahmen für die Ehrung der Arbeitsjubilare: So bekamen neben der Auszeichnung des Firmenchefs Robert Neidenberger mit dem Goldenen Meisterbrief Jenny Schmitt-Neidenberger (25 Jahre), Uwe Kraus (25 Jahre) und Yvonne Maul (30 Jahre Betriebszugehörigkeit) die Treuenadel in Silber der Handwerkskammer, sowie Helmut Helmer (zehn Jahre) und Sieglinde Beck-Treffer (zehn Jahre) jeweils die Treuenadel in Bronze überreicht. Herbert Dinkel