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THEMENWELTEN: Wohnen & Garten

Unabhängig und komfortabel in jeder Lebensphase

Vorausschauende Elektroplanung gibt Sicherheit im eigenen Zuhause

Bilder: Pixabay (3), Pexels (1)

Wer ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung besitzt, möchte seinen Lebensmittelpunkt in jeder Situation optimal nutzen. 

Wie flexibel sich eine Immobilie an die persönlichen Wünsche, Vorstellungen oder veränderte Lebensumstände anpassen lässt, hängt stark von ihrer Ausstattung ab. „Deshalb lohnt es sich, bei der Planung der eigenen vier Wände von vornherein smarte Lösungen für die Haustechnik mit einzuplanen“, empfiehlt Elektroexperte Mirko Simon. So lassen sich Häuser und Wohnungen leicht anpassen, wenn es gilt, körperliche Einschränkungen zu kompensieren.

Elektro Hinnerkopf

Sicher und kräfteschonend unterwegs in den eigenen vier Wänden

Eine automatisierte Beleuchtung, Türkommunikationssysteme und smart vernetzte Elektrogeräte erleichtern viele alltägliche Abläufe und geben Sicherheit. Diese und eine Vielzahl anderer unterstützender Systeme und Maßnahmen werden unter dem Begriff Active Assisted Living, kurz AAL, zusammengefasst.

Als Beispiele für Anwendungen, die ein gut verknüpftes Smarthome-System ermöglicht, nennt der Experte automatisierte Rollläden, welche die kräftezehrende Gurtbedienung überflüssig machen, das automatische Öffnen von Türen, die intelligente Beleuchtungssteuerung durch Bewegungsmelder oder Schalter und Steckdosen mit Orientierungslichtern.

Zudem lassen sich Befehle zu Szenarien zusammenfassen – etwa ein einziger Schaltbefehl, um beim Verlassen des Gebäudes alle Lichter, Elektrogeräte und die Heizung auszuschalten und zugleich alle Zugänge zu verriegeln. Welche Anforderungen das Haus oder die Wohnung bei unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen erfüllen sollte, erklärt ihnen der regionale Experte.

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Eine umfassend geplante Elektroinstallation macht Nachrüstungen einfacher


Die vorausschauende Planung und Installation durch einen örtlichen Elektrofachbetrieb schafft gute Voraussetzungen, um eine Vielzahl von Komfort- und Sicherheitsfunktionen schnell einbauen und problemlos nachrüsten zu können. Durch Elektroinstallationsleerrohre lassen sich Elektro- und Kommunikationsleitungen jederzeit nachträglich einziehen. Eine hohe Anzahl von Steckdosen – auch in der Küche, im Bad oder an Treppen – erleichtert den Einbau von Assistenzsystemen wie Treppen- oder Wannenliften und anderen Vorrichtungen zur Höhenverstellung. Schalterdosen mit größeren Montagetiefen erlauben eine einfache Umrüstung von Schaltern auf automatisch schaltende Präsenz- oder Bewegungsmelder.

Sprachsteuerung macht das smarte Zuhause noch komfortabler

Wer die Sprachsteuerung einmal ausprobiert hat, möchte das Plus an Komfort bald nicht mehr missen. Smart-Home-Systeme lassen sich problemlos mit den Sprachassistenten von Amazon oder Google bedienen.

Dadurch können zahlreiche Funktionen ganz einfach über Sprachbefehle statt über Touchscreen oder Fernbedienungen ausgelöst werden. Für den Aufruf eines individuell vorkonfigurierten Morgenszenarios genügt dann etwa der Befehl: „Alexa, starte ‚Guten Morgen‘.“ Vollautomatisch fahren je nach Konfiguration die Rollläden hoch, während parallel eine Spotify-Playlist mit sanfter Morgenmusik angeschaltet wird. Schon 30 Minuten vor dem Aufstehen beginnt der Heizkörper im Bad damit, auf die eigene Wohlfühltemperatur aufzuheizen. Am Abend vor dem Zubettgehen lässt sich das Licht auf der ganzen Etage mit einem lässigen „Ok, Google, Licht aus“ abschalten. Und beim Verlassen des Hauses genügt ein „Alexa, goodbye“, um ein Abwesenheitsszenario zu starten.

Es könnte zum Beispiel beinhalten, dass die Rollläden schließen und die Türen verriegeln, die Temperatur im Haus abgesenkt wird und die Alarmanlage angeschaltet wird. (djd)