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Zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich fertiggestellt

Tag der offenen Tür am Kirchweihsonntag lädt die Gemeindemitglieder zum Entdecken ein

Bilder: Ulrich Brühschwein; Pixabay

EHRBERG - „Ein wichtiger Beitrag für das Gemeindeleben wurde für viele Jahre und Jahrzehnte geschaffen. Mögen sich hier viele Schüler- und Sportlergenerationen sportlich betätigen können.“ Das sagt die Bürgermeisterin der Marktgemeinde Lehrberg, Renate Hans, anlässlich der erstmaligen Vorstellung der neuen Sporthalle der Grund- und Mittelschule morgen am Kirchweihsonntag bei einem Tag der offenen Tür für die Bevölkerung.

Die Corona-Pandemie hat es verhindert, dass die neue Sporthalle bisher offiziell eröffnet werden konnte. Auch ein regelmäßiger Vereinssport konnte trotz eines Hygiene- und Nutzungskonzeptes in der rund zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich Ende März 2018 fertiggestellten Halle noch nicht stattfinden. Der Bevölkerung bietet sich jetzt die Gelegenheit, bei Führungen am Tag der offenen Tür die neue Sportstätte kennenzulernen.

Vor über 45 Jahren wurde die bisherige Schulturnhalle im damaligen Zuge des Neubaus eines Hauptschulgebäudes errichtet. Seit Jahren bestand der Wunsch, die auch was die Technik betrifft, in die Jahre gekommene alte Turnhalle zu sanieren oder eine neue zu bauen. Der Gemeinderat ließ den Sanierungsbedarf an der alten Sporthalle ermitteln und die notwendigen Sanierungskosten berechnen, die sich als sehr erheblich erwiesen. „Und auch nach einer Sanierung hätte die alte Turnhalle von der Größe her nicht dem Standard einer Einfach-Halle entsprochen“, betont die Bürgermeisterin. Parallel dazu wurde der Aufwand für den Bau einer neuen Schulsporthalle am Standort neben dem Hauptschulgebäude ermittelt. Im Herbst 2015 traf das Gremium die Entscheidung für den Bau einer neuen 1½ -fachen Turnhalle und stimmte entsprechenden Planungen im Januar 2016 zu.

Glücklicherweise konnte die Gemeinde für einen Neubau ein Grundstück südlich des Schulgeländes erwerben. Eine Arbeitsgruppe aller Beteiligten hatte zuvor ermittelt, welche Vorgaben beim Hallenneubau erfüllt werden sollen. Dazu zählten unter anderem der barrierefreie Hallenzugang und ein gutes Sportangebot für den Schul- und Freizeitsport. In den folgenden rund zwei Jahren Bauzeit wurden Unmengen von Arbeiten ausgeführt und viel Material verbaut. „Schüler und Bürger zeigten schon während der Bauzeit großes Interesse am Entstehen der neuen Turnhalle. Viele waren beeindruckt davon, wie gut sich das neue Bauwerk in die Umgebung und den Campus der Schule einfügt“, stellt Renate Hans im Nachhinein fest.

Turnhalle auf dem neuesten Stand

Dem Marktgemeinderat war besonders auch daran gelegen, die Sporthalle nach dem neuesten Stand auszustatten. So wurde zusätzlich auch ein sogenanntes „Aktion-Center“ angeschafft.

Dieses multifunktionale Sportgerät kann mit wenigen Handgriffen als Bewegungslandschaft aufgebaut werden. Dies kann von der Schule oder auch von Vereinen zum Beispiel beim ElternKind-Turnen genutzt werden. Zusätzliche Angebote sind nun auch im neu geschaffenen Konditionsraum möglich. Während regelmäßiger Sport in der fertiggestellten Halle bisher wegen der Pandemie noch nicht möglich war, wurden die Schüler der Abschlussklasse 2020/2021 in der Turnhalle unterrichtet. Aufgrund der Klassengröße hätte sonst im Abschlussjahr ein Wechselunterricht erfolgen müssen. So konnten die 9.-Klässer der Mittelschule Lehrberg kontinuierlich unterrichtet werden. Die Gesamtkosten für den Bau der neuen Schulsporthalle beliefen sich auf knapp 3,8 Millionen Euro.

Förderung durch den Freistaat und Besichtigung am Kirchweihsonntag

Durch den Freistaat wurde das Projekt mit rund 1,11 Millionen Euro gefördert. Den Architekten, den Firmen und insgesamt allen am Bau Beteiligten dankt Renate Hans. „Wir können zu Recht stolz auf das Erreichte sein, das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ Davon können sich alle Interessierten am Kirchweihsonntag, 12. September ,von 10.30 bis 16 Uhr selbst ein Bild machen. Für den Tag der offenen Tür gilt in Gebäuden aufgrund der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der aktuellen Inzidenz die 3-GRegel. Das heißt, es ist von Besuchern ein Nachweis vorzulegen, ob sie geimpft, genesen oder getestet sind. Text: Ulrich Brühschwein (ubr)