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Zwischen Hesselberg und Wörnitztal

Gemeinde Röckingen – zukunftsfähig und lebenswert


RÖCKINGEN – Eingebettet zwischen dem Hesselberg im Norden und dem Wörnitztal im Süden liegt die Gemeinde Röckingen. Zusammen mit ihren Ortsteilen Opfenried, Röthhof, der Schmalz- und Gugelmühle zählt der Ort rund 750 Einwohner. Von Donnerstag, 14., bis Montag, 18. Oktober wird im Hesselbergdorf die Kirchweih gefeiert.

Festgottesdienst am 17. Oktober um 9 Uhr

Zwischen 1065 und 1071 weihte Bischof Gundekar II. von Eichstätt die Kirche dem heiligen Laurentius. In ortskirchlichen Aufzeichnungen wird berichtet, dass bereits im 8. Jahrhundert eine Gallus- Kapelle errichtet war, die bis 1740 erhalten blieb. Im unmittelbaren Umfeld erbaute man im 11. Jahrhundert eine neue Kirche. Dieses Gotteshaus wurde in den vergangenen Jahrhunderten mehrmals umgestaltet. Durch die Errichtung eines barrierefreien Zugangs erfuhren die Kirche und der sie umgebende Kirchhof eine Aufwertung. Der Festgottesdienst beginnt um 9.00 Uhr und wird von Pfarrer Michael Babel zelebriert.

Kirchweihfest und Hesselbergmess sind festliche Höhepunkte

Der Schlossbau von Röckingen wurde vom Geschlecht der Herren von Seckendorff errichtet. 1584 fiel das Schloss samt Besitztum an die Ansbacher Markgrafen. Da die Ansbacher Fürsten öfters am Fuß des Hesselbergs Hof hielten, wurde in der Laurentiuskirche der „Fürstenstand“ errichtet. Seit Ende des 18. Jahrhunderts ist das Schloss in Privatbesitz. Das Kirchweihfest im Herbst und die am ersten Julisonntag jeden Jahres stattfindende Hesselbergmesse sind die festlichen Höhepunkte während des Jahres. In den Gaststätten herrscht Kirchweihbetrieb an allen Tagen und laden dazu ein, die zubereitenden Kirchweih-Schmankerl zu genießen. Für Kurzweil sorgt ein Schausteller mit seinen Vergnügungen.

Zukunftsfähige Gemeinde

Bürgermeister Martin Schachner und der Gemeinderat sind bestrebt die Kommune zukunftsfähig zu gestalten, die Lebensqualität zu erhalten beziehungsweise den Wohnwert zu steigern. Für Turbulenzen sorgte in den vergangenen Wochen der Bürgerentscheid zur Kindergarten-Erweiterung. Bei dieser Abstimmung wurde ein diesbezüglicher Gemeinderatsbeschluss hinterfragt. Die von der Bürgerinitiative favorisierte Umnutzung des Schulgebäudes ging aus diesem Urnengang erfolgreich hervor. Für das Gemeindeparlament bedeutet dieses Ergebnis, die umfangreichen, zeitaufwendigen und kostenträchtigen Planungsschritte noch einmal einzuleiten und anschließend neu zu beschließen oder mit erheblicher Zeitverzögerung das bereits bestehende Konzept umzusetzen. Weitere Projekte sind die Ausweisung eines Baugebiets, die ganzheitliche Sanierung der Abwasserversorgung, die Möglichkeiten der Nachverdichtung im Ortskern auszuschöpfen.

Durch aktives Vereinsleben und Infrastruktur lebenswerte Wohngegend

Ein vielfältiges Vereinsleben gewährleisten die zahlreichen Vereine sowie die kirchlichen Gruppen und Kreise. Diese Gruppierungen haben mit der Gründung des Vereins „Zammkumma e.V.“ einen weiteren Aktivposten in ihren Reihen. Es lässt sich gut leben am Fuß von Mittelfrankens höchster Erhebung. Vorhanden sind zwei Gastronomiebetriebe, eine Bäckerei und Metzgerei. Die Sportanlagen und die Freizeitanlage „Badeweiher“ als auch die Rad- und Wanderwege entlang des Hesselbergs steigern den Wohnwert der Kommune. Ausblickend soll die Hoffnung geäußert werden, dass im nächsten Jahr wieder alle Vereinsaktivitäten und Festlichkeiten in gewohnter Weise, also ohne Kontaktbeschränkungen stattfinden können. Fotos und Text: Walter Oberhäußer