
Die richtigen Bewerbungsunterlagen können von Job zu Job und Branche zu Branche unterschiedlich sein.
Manche verlangen einen Lebenslauf mit Foto, andere fordern explizit keins. Die meisten Unternehmen wollen die Bewerbungen nur noch online haben, anderen muss man die Unterlagen wiederum ausgedruckt per Post schicken.


Der Aufbau ist bei Onlinewie Printbewerbungen gleich
Aber egal ob digitale Bewerbung oder Bewerbungsmappe: der typische Aufbau einer Bewerbung bleibt gleich. Das Anschreiben sollte immer das erste sein, was der Arbeitgeber sieht, und ist dementsprechend die erste Seite. Wenn man eine Bewerbungsmappe einreicht, liegt das Anschreiben oben auf. Beim Anschreiben kommt es darauf an, dass es übersichtlich gestaltet und prägnant geschrieben ist. Es sollte die Motivation und die Persönlichkeit des Bewerbers verdeutlichen. Nach dem Anschreiben folgt der Lebenslauf, dann Zeugnisse und Referenzen, Zertifikate sowie Arbeitsproben. All das wird in die Bewerbungsmappe geheftet. Manche empfehlen zwischen Anschreiben und Lebenslauf ein Deckblatt einzufügen, von der Mehrheit der Personaler wird dieses aber eher als überflüssig angesehen.
Lebenslauf in tabellarischer und chronologischer Form
Für den Lebenslauf ist die tabellarische Form der aktuelle Standard, da er besonders übersichtlich ist. Es werden Fakten zum beruflichen Werdegang, zur Ausbildung und zu Praktika aufgeführt, wobei jeweils mit dem aktuellsten Punkt begonnen wird.
Beim Anhängen von Arbeitszeugnissen sollte man nicht übertreiben und sich auf maximal fünf beschränken. Für Berufseinsteiger ist zudem das Abitur-Zeugnis und der Studienabschluss verpflichtend mit einzureichen. Allgemein gilt: Nur die besten Arbeitszeugnisse und Zertifikate gehören in die Bewerbungsunterlagen.
Die Bedeutung des Ehrenamts
Bei der Erstellung des Lebenslaufs sollten auch Ehrenämtern oder Freizeitaktivitäten Aufmerksamkeit geschenkt werden. Diese zeichnen ein umfangreicheres Bild der Person und weisen gleichzeitig auf soziale Kompetenzen hin. Doch nicht jedes Hobby gehört in den Lebenslauf. Eine sinnvolle und fachorientierte Auswahl sollte vorgenommen werden.
Die Bedeutung von Soft Skills und welche Kategorien es gibt
Soft Skills sind überfachliche Fähigkeiten und persönliche Eigenschaften, die für die erfolgreiche Bewältigung von Herausforderungen sowohl im Berufs- als auch im Privatleben entscheidend sind.
Als Ergänzung zu den sogenannten Hard Skills, den nachweisbaren Fachkompetenzen, spielen sie eine zentrale Rolle in modernen Arbeitswelten. Diese „weichen Fähigkeiten“ werden häufig auch als soziale Kompetenzen bezeichnet und umfassen Aspekte wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität und Problemlösungsfähigkeit.


Soft Skills lassen sich dabei in verschiedene Kategorien einteilen: methodische, soziale, personale und kommunikative Fähigkeiten.
Methodische Soft Skills unterstützen bei der effizienten Lösung von Aufgaben und Problemen und bilden eine wichtige Grundlage für Fachkompetenzen. Soziale Soft Skills sind im Umgang mit anderen essenziell, da sie die Zusammenarbeit und das Entstehen von Sympathie beeinflussen.
Personale Soft Skills hingegen beziehen sich auf die Selbstreflexion und das persönliche Verhalten, während kommunikative Soft Skills die Basis für den Austausch von Informationen und das Erreichen von Kommunikationszielen darstellen.
Lebenslanges Lernen ist unverzichtbar
Im Berufsleben werden Soft Skills häufig als Business Skills zusammengefasst. Fähigkeiten wie Teamarbeit, Charisma, Belastbarkeit und Resilienz sind in einem globalisierten und zunehmend dynamischen Umfeld unverzichtbar. Sie ermöglichen nicht nur eine effektive Zusammenarbeit, sondern fördern auch die Anpassungsfähigkeit an neue Herausforderungen.
Die Entwicklung von Soft Skills erfolgt durch Lebenserfahrung, gezielte Reflexion und Training. Seminare und Workshops bieten eine hervorragende Möglichkeit, spezifische Fähigkeiten wie Kommunikationsstärke oder Konfliktlösung zu verbessern.
Für den beruflichen Erfolg ist die Kombination von Hard und Soft Skills essenziell. Novalis, lps/LK.